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Online Dialog zum Masterplanprozess Innenstadt Selb

Frage 4: Förderprogramm für Gebäudefassaden und für Haus- und Hofflächen

Fassadenprogramm in Freyung – vorher und nachher

Die Eigentümerbefragung hat ein Interesse an einem Förderprogramm für Gebäudefassaden („Fassadenprogramm“) und für Haus- und Hofflächen zutage gefördert.

Hier finden Sie Informationen zu derartigen Programmen, wie sie bereits in anderen Städten erfolgreich zur Anwendung kommen:

Fassadenprogramm unserer „Mutmacherstadt“ Freyung

Fassadenprogramm in Kombination mit einer Satzung
der Stadt Weißenburg

Einen Überblick über derartige Anreizprogramme, wie sie in hessischen Städten und Gemeinden eingesetzt werden, vermittelt eine Dokumentation, die hier zum Download steht.

 

Welches Konzept sollte der Förderung zugrunde liegen?
Jede Aufwertung fördern? Gezielt nur solche Investitionen fördern, die z.B. einen Beitrag zur Design-Marke der Innenstadt Selbs leisten? Oder alles fördern und besondere Design-Aspekte mit einem finanziellen Zusatz-Bonus versehen?
Welche Ideen haben Sie dazu?

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6 Kommentare

  1. Lukas 3. Januar 2017

    Dass die Innenstadt aufeghübscht werden muss, ist ja nun eher keine Frage, auch wenn das von einigen Leuten noch immer abgelehnt wird, wie man hört. Warum auch immer. Ich würde für einen eventuellen Wettbewerb Kriterien wie folgende ausschreiben:

    Das Gebäude
    – muss in einem vorher definierten Gebiet liegen
    – älter als x Jahre sein (bspw. 10)
    – Erdgeschoss muss von der (Haupt-)Straße aus zugänglich sein
    – Die Planung muss ggf. von der zuständigen Denkmalschutzbehörde abgesegnet sein

    – Bauherren, die Wandgemälde oder Ähnliches Fördern lassen wollen, sollten im Vorfeld einen detaillierten Entwurf einreichen, ggf. mit Referenzen und Werkbeispielen, die einer sachkundigen Jury vorgelegt werden.
    – Dabei sollte das Wandgemälde oder ähnliche Kunst nicht als Beschilderung für ein Geschäft dienen

    – Die Bewerbungen müssen vor Beginn der Bautätigkeit eingereicht und
    – innerhalb von 12-18 Monaten fertiggestellt werden
    – Eine Verpflichtung zum Unterhalt der Fassade für einen gewissen Zeitraum wäre sinnvoll

    Als förderfähig könnte man erklären:
    – Entfernung von Fassadenverkleidungen
    – Reparatur der Fassaden
    – Reparatur und Austausch von Fenstern, Türen und Gesimse
    – Neue Beschilderungen
    – Neue Markisen (Sonnenschirme, etc.)

    Und was Kunst und Design angeht:
    – Honorare für Künstler/Designer
    – Lohnkosten/Miete für Geräte
    – Kosten für Bauarbeiten und Material
    – Fassadenfarbe und Kosten für eventuelle Beleuchtungen

    • Wolfgang 14. Januar 2017

      Es wäre überlegenswert eine Stelle ( z.B. Stadtbauamt, oder wer oder was auch immer) zu haben die auch mal gezielt von sich aus auf einzelne Eigentümer zugeht und Angebote bzw. Vorschläge unterbreitet. – Wäre der „Dynamik“ sicher zuträglich.

  2. Frank 3. Januar 2017

    Ich denke das Förderprogramm sollte einen Ansprechpartner in der Stadt Selb haben, der die Investoren ggf. An die Hand nimmt, Konzepte mit ihnen ausarbeiten.
    Förderungsfähig sollten auch Nutzungsänderungen von Verkaufsflächen zu Wohnraum sein.
    Dann sollte auch Behinderten/Altengerechte Umbauten gefördert werden und natürlich Fasadenverschönerungen. Diese allerdings sollte sich an den vorhandenen Substanzen angeglichen werden und mit den Nachbar Gebäuden in Einklang sein.

  3. Brigitte 5. Januar 2017

    Erstmal wünsche ich allen Mitüberlegenden a gsund’s neu’s Jahr 2017! Danke an diejenigen, die hier so kompetent mitdenken.

    Hier mein bescheidener Beitrag:
    Ich finde, man sollte nicht mit der Gieskanne ausschütten, sondern zunächst einmal einzelne Punkte herausgreifen, die prägend und besonders auffällig sind. Z.B. das „Egerland-Haus“ am Finanzamtsplatz, auf das fast jeder zufährt, der von Rosenthal aus die Wittelsbacher Straße in das Stadtzentrum will. Und natürlich der Marienplatz!!!

    Und: Auch in Selb gibt es Leute mit Geld bzw. viel Geld. Und vielen liegt das Aussehen der Stadt am Herzen. Für manche ist es auch richtig wichtig, z.B. für die Unternehmen, die nach Mitarbeitern (und deren Partnern!!!) von außerhalb Ausschau halten.
    Wie können wir deren Geld einsammeln zum Wohl der Stadt? Wäre eine entsprechende Stiftung eine Lösung? Ich würde etwas dazu geben.

  4. Miwa 13. Januar 2017

    Hallo!
    Das Fassadenprogramm sollte ähnlich dem in Freyung verfasst werden.
    Man muss das Rad nicht immer neu erfinden.
    Sicherlich sind spezielle Punkte auf die Situationen in der eigenen Stadt anzupassen, dies können und werden aber sicherlich die entsprechenden Projektbeteiligten in der Stadt beziehungsweise auf dem Bauamt tun.
    Auch wenn stets rechtliche Aspekte aufgezeigt werden müssen, so sollte den Eigentümern in den zu übergebenden Unterlagen leicht und verständlich erläutert werden, was sie tun können bzw. müssen. Vorher-Nachher Fotos von bereits umgesetzten Fassadenprogrammen in anderen Städten könnten ja als Beispiele mit in den Unterlagen ergänzt werden. Zumindest ein erster kostenfreier Gesprächstermin mit der Stadt sollte einen Anreiz bieten und erste auftretende Fragen können hier bereits geklärt werden.
    Der Presse war so entnehmen, dass auch die Nachbarstadt Wunsiedel gerade dabei ist ein Fassadenprogramm für die Innenstadt zu erstellen.
    Ich denke, dass ich ein solches Programm sicherlich angenommen wird, wenn sich die Eigentümer gut betreut fühlen! Es wäre darüber nachzudenken, auch gleich entsprechende Firmen für Fassadenarbeiten in Selb und Umgebung über das Programm mit zu informieren.

  5. Ismael 16. Januar 2017

    Hallo zusammen,

    ich finde hier sind schon einige gute Ideen dabei. Meiner Meinung nach sollte alles was die Stadt Selb schöner macht gefördert werden. Natürlich ist ein einheitliches Konzept wichtig und eine spezielle Förderung für „Designprojekte“ finde ich erstrebenswert.

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